Website und E-Mail für Handwerksbetriebe
Die meisten Handwerksbetriebe brauchen keine Website mit zehn Unterseiten. Sie brauchen eine, auf der die Telefonnummer steht, und eine E-Mail-Adresse, die nicht nach Freemail aussieht.
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Wonach Ihre Kunden suchen
Wer einen Elektriker sucht, tippt „Elektriker" und den Ort ein, ruft die ersten zwei an und nimmt den, der rangeht. Er liest keine Unternehmensphilosophie. Er will wissen: Macht der das, was ich brauche, kommt der zu mir, und wie erreiche ich ihn.
Daraus folgt der Aufbau: Leistungen in Stichworten, Ort und Einzugsgebiet, Telefonnummer weit oben, Zeiten. Alles andere ist Beiwerk — schön, aber nicht der Grund für den Anruf.
Die E-Mail-Adresse ist wichtiger als die Website
Ein Angebot von einer @gmx-Adresse wirkt anders als eines von info@ihrname.de — bei Privatkunden ein wenig, bei Ausschreibungen und Hausverwaltungen deutlich. Die Adresse gehört zur Domain, deshalb kommt sie mit der Website zusammen.
Zwei Nebenwirkungen, an die niemand denkt: Wer eine eigene Domain hat, kann Adressen für Bereiche anlegen — buchhaltung@, angebot@ — und sie später an einen Mitarbeiter übergeben, ohne dass Ihr privates Postfach weitergegeben wird. Und wenn ein Mitarbeiter geht, bleibt die Adresse im Betrieb.
Was rechtlich drauf muss
Jede geschäftliche Website braucht ein Impressum, leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar (§ 5 DDG). Bei einer einseitigen Website heißt das: unten auf derselben Seite.
- Name und Anschrift — bei Einzelunternehmen der eigene Name, kein Postfach
- Telefonnummer und E-Mail-Adresse
- Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, falls vorhanden
- Bei zulassungspflichtigem Handwerk: Handwerkskammer, Berufsbezeichnung und der Staat, in dem sie verliehen wurde
- Bei GmbH oder UG: Registergericht, Registernummer, Geschäftsführer
Dazu eine Datenschutzerklärung. Wenn die Seite nichts von fremden Servern lädt — keine Schriften von Google, keine eingebettete Karte —, bleibt sie kurz und Sie brauchen kein Cookie-Banner. Das ist der einfachste Weg, und er ist auch der schnellste: So eine Seite lädt auf dem Handy sofort.
Was es kostet und wie lange es dauert
Eine Agenturseite für einen kleinen Betrieb liegt bei 1.500 bis 4.000 € plus Betrieb, und sie dauert Wochen, weil Texte und Bilder fehlen. Ein Baukasten kostet 10 bis 20 € im Monat, verlangt aber, dass Sie selbst gestalten — und die Domain wandert manchmal in fremde Hände.
Für einen laufenden Betrieb, der eine Adresse im Netz braucht und sonst nichts, ist beides zu viel. Unser Betriebspaket enthält Domain, Postfächer und eine einseitige Website, eingerichtet von uns, plus myLevius für Rechnungen und Angebote. Die Domain läuft auf Ihren Namen — nicht auf unseren.
Wenn Sie schon eine Domain haben
Dann bleibt sie Ihre. Ein Umzug dauert in der Regel wenige Tage; Sie brauchen den Auth-Code von Ihrem bisherigen Anbieter, den Rest übernehmen wir. Ihre alte Seite bleibt erreichbar, bis die neue steht.
Häufige Fragen
Reicht ein Eintrag bei Google statt einer Website?
Ein Unternehmensprofil bei Google ist wichtig und bringt oft mehr Anrufe als die Website. Es ersetzt sie aber nicht: Sie haben keine Kontrolle darüber, es zeigt fremde Anzeigen, und eine E-Mail-Adresse mit Ihrem Namen bekommen Sie damit auch nicht.
Was ist mit Bildern von meinen Arbeiten?
Gute Idee, aber kein Grund zu warten. Fangen Sie mit Text und Telefonnummer an; Bilder können später dazu. Eine Seite ohne Bilder ist besser als keine Seite.
Brauche ich ein Cookie-Banner?
Nur, wenn die Seite etwas lädt oder speichert, das nicht technisch notwendig ist — Statistik, Karten, Schriften von fremden Servern. Eine Seite ohne das braucht keines.
Wem gehört die Domain?
Ihnen. Sie werden als Inhaber eingetragen und bekommen die Bestätigung der Registrierungsstelle direkt. Wenn Sie wechseln wollen, nehmen Sie die Domain mit.
Betriebspaket
Papier, Word-Vorlagen und eine Freemail-Adresse: Umstieg vom Bestehenden statt Anfang bei null.
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Diese Seite ist nach bestem Wissen geschrieben und ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Stand: 09/2026.